Neue Möglichkeiten bei der Jobsuche für die Generation 50 Plus

Generation 50 plus wie finde ich einen Job

Laut Bundesregierung soll durch den derzeitigen Fachkräftemangel die Chance auf Vermittlung eines neuen Arbeitsplatzes steigen. Das gilt garantiert nicht für die Generation 50 plus. Hier sinkt die Chance auf eine Vermittlung in einen neuen Job mit jedem Jahr.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg stellte fest  jede siebte Firma nicht bereit Arbeitnehmer über 50 einzustellen. Obwohl gerade diese Generation über hohe Qualifikationen verfügt.

Zeitarbeit ist in den letzten zwei Jahrzehnten  beständig gestiegen. Der Anteil der Leiharbeitnehmer zieht sich durch alle Bereiche der Erwerbstätigen. Während im Jahr 1991 weniger als ein halbes Prozent der Beschäftigten in der Arbeitnehmerüberlassungsbranche tätig war, betrug dieser Anteil im Jahr 2011 über zwei Prozent.

Nicht nur das die Dauer der Beschäftigung durch Zeitarbeit sinkt nein auch die Vergütung ist im Vergleich zur Stammbelegschaft um ca. 20 Prozent geringer. Ein weiterer Nachteil der Zeitarbeit ist, wer einmal als Zeitarbeiter beschäftigt war findet schlecht wieder zurück in eine Festanstellung.

Wieso aber hat sich die  Leiharbeit seit 1994 mehr als verfünffacht. 1994 hatten wir rund 140.000 Leiharbeiter, 2008 knapp 800.000, mittlerweile nähern wir uns der Million. Die Regierung rühmt sich aber mit sinkenden Arbeitslosenzahlen.

Ebenso steigt die Zahl der Geringfügig Beschäftigten in deutschen Betrieben. Mittlerweile sind über 7,4 Mio. Minijobs, davon 2,5 Mio. im Nebenjob. Der Minijobs als Haupterwerb steigt laut IAB seit 2004 dabei sind alle Wirtschaftszweige betroffen.

Soll die Generation 50 plus sich auf mehrere Minijobs bewerben, da man mit einem ja nicht für seine eigene Grundversorgung reicht. Der Gang zum Sozialamt bleit einem dann trotz Minijob nicht erspart. Zwei Minijobs sind oft nicht zu bewältigen da die geforderte Flexibilität ja nicht gegeben ist mit mehreren Minijobs.

Statistiken sind immer schön und gut. Bedenkt man aber das ein Teil derjenigen die ihren Arbeitsplatz verlieren, aus den amtlichen Statistiken „verschwindet“ obwohl sie nicht mehr erwerbstätig sind, tauchen sie nicht in der Arbeitslosenstatistik auf. Dieser nicht erfasste Personenkreis wird dann als Stille Reserve bezeichnet und muss, weil keine vollständigen Statistiken dazu vorliegen, geschätzt werden.

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