Burnout nicht nur depressive Erschöpfungszustände.

Seit Jahren ist Burnout kein Thema mehr welches verschwiegen wird. Immer mehr Deutsche erkranken an diesen langsam sich einschleichenden Syndrom. Gekennzeichnet durch folgende Symptome:

  • Lustlosigkeit, Übellaunigkeit, Gereiztheit Versagens Ängste,
  • Angst, den Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein,
  • mangelndes Interesse am Beruf oder Aufgabenbereich,
  • permanente Müdigkeit, Mattigkeit und Erschöpfung,
  • Schlafstörungen
  • Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen,
  • Verzweiflung bis hin zu Hoffnungslosigkeit,
  • (Erschöpfungsdepressionen)
  • chronische Motivationslosigkeit,
  • Stimmungsschwankungen und
  • körperliche Symptome( Kopf- und Rückenschmerzen, Magen-, Darm-Beschwerden, Schwindel, Herz-Kreislaufprobleme, häufige Infekte, Hörstörungen wie Hörsturz und Tinnitus).

Vielleicht gab es Burnout ja schon immer nur wir kannten es nicht unter diesem Namen. Letztendlich ist es ja auch egal wie wir das Kind beim Namen nennen. Die Frage, die sich stellt warum häufen sich die Erkrankungen. Ja man kann es mittlerweile ja als Volkskrankheit bezeichnen.

Viele meinen ein Urlaub wird das ganze schon ändern. Einfach mal abschalten und dann mit neuer Kraft wieder in die alte Tretmühle. Leider ist dem nicht so. Dabei ist es egal um welches Berufsbild es sich handelt. Die Krankheit zieht sich durch alle Berufszweige. Zur Behandlung eines ausgewachsenen Burnout-Syndroms ist psychotherapeutische Hilfe bzw. unter Umständen die Behandlung mit Psychopharmaka nötig.

Gründe für das Burnout gibt es sicherlich viele. Egal ob es sich um nicht Nein sagen können, Perfektionismus, Helfersyndrom oder Mangelnde Stressbewältigungsstrategien handelt. Arbeitnehmer, die in höchstem Masse unzufrieden mit ihrer Arbeit sind, die den Eindruck haben nur noch funktionieren zu müssen ohne etwas ändern zu können an Ihrer Lage sind auf jeden Fall stark gefährdet.

Wer alles nur noch persönlich nimmt sollte auf jeden Fall die Notbremse ziehen. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten. Das identifizieren Ihrer Stressquellen kann da schon hilfreich sein. Ein besseres Zeitmanagement und ausreichend Schlaf gekoppelt mit gesunder Ernährung sind manchmal unerlässlich im Kampf gegen Burnout. Sie müssen ja nicht gleich den Job kündigen.

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